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In Gailhof entsteht das Neubaugebiet „Am Heuweg”

Gailhof (jo). Dort wo bisher der private, parkähnliche Garten einer Familie am Ende der Straße Am Jugendheim in Richtung Wennebostel war, haben in der vergangenen Woche die Rodungsarbeiten begonnen. Hier sollen auf einer Fläche von 10.650 Quadratmetern insgesamt elf Einfamilienhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus für sieben Parteien entstehen. „Der Weg bis zum Aufstellungsbeschluss war lang”, sagte jetzt bei der Vorstellung des Plangebiets Ortsbürgermeisterin Jessica Borgas zusammen mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen und Planen, Susanne Brakelmann: „Schon 2015 war die Eignerfamilie an die CDU-Fraktion herangetreten, und hatte darum gebeten, einen Teil ihres Areals als Bauland auszuweisen”, so Borgas. Einerseits habe es damals aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Rat dazu keine Mehrheit gegeben, andererseits hätte eine benachbarte Hundezucht zu einer weiteren Verzögerung von zwei Jahren geführt: „Jetzt ist alles geklärt und am 15. Dezember konnte für das Gebiet der Satzungsbeschluss verabschiedet werden. Gegen den Beschluss gestimmt hatten die Mitglieder der Grünen. Erste Vorbereitungen für das Neubauvorhaben haben nun mit den Rodungsarbeiten begonnen: „Wir wollen soviel wie möglich vom alten Baumbestand erhalten, erläutertete Investor Uwe Grefer, der unter anderem auch in Abbensen an der Alten Zollstraße ein ähnliches Bauprojekt umgesetzt hat. Allerdings dominiert dort bei der Bebauung der Landhausstil, in Gailhof dagegen soll der Bauhausstil umgesetzt werden: „Wir bieten Häuser etwa ab etwa 160 Quadratmetern Wohnfläche an, die Grundstücksgrößen werden etwa zwischen 600 und knapp 900 Quadratmetern liegen”, so Grefer. Er wird als Investor die Bauarbeiten durchführen und erst dann die Häuser beziehungsweise Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus vermakeln. Ursprünglich sei geplant gewesen, die Häuser um den Baumbestand herum zu planen: „Aber ein entsprechendes Gutachten hat ergeben, dass wir bei dem als Wald deklarierten Teil der Anlage vor allem im Fichtenbestand einen starken Borkenkäferbefall haben.” Und andere erhaltenswerte Bäume würden nich mehr standfest sein, wenn die Nachbarbäume nicht stehen bleiben können. Keine Gefahr bestehe für eine stattliche Solitär-Buche, die nach Angaben der Eigner von deren Eltern um 1910 gepflanzt wurde. Insgesamt rechnet Grefer etwa mit zwei Jahren, ehe die Arbeiten auf dem Areal abgeschlossen sein werden. „Wir haben hier eindeutig einen Bedarf für diese neuen Wohnbauten”, betonte Jessica Borgas, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Fläche zwar Gailhof zugerechnet werde, faktisch aber zu Mellendorf gehöre. Die Einfamilienhäuser werden eine Wohnfläche zwischen rund 160 und 175 Quadratmetern zu bieten haben, die Grundstücksgrößen varieren zwischen 590 und 975 Quadratmetern. und kosten zwischen 589.000 und 609.000 Euro. Die Eigentumswohnungen werden mit einer Wohnfläche von 63 bis 148 Quaratmetern geplant und werden zu Preisen zwischen 215.000 und 499.000 Euro angeboten.

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