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Kienast Unternehmensgruppe wird bei Schuhpark einsteigen

Wedemark (r/j). Der Schuhfilialist Kienast expandiert weiter und wird bei der Schuhpark Fascies GmbH als Investor einsteigen. Anfang dieses Jahres hatte sich der Schuhhändler Schuhpark Fascies aufgrund der schwierigen Markt- und Wettbewerbssituation entschieden, sich für die Zukunft neu aufzustellen und stellte am 9. Januar 2019 den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Der Insolvenzplan sieht neben dem vollständigen Erhalt des Unternehmens nach Durchführung der Sanierungsschritte den Einstieg eines Investors vor. Im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses hatte sich die Kienast Holding GmbH & Co. KG aus der Wedemark mit dem besten Angebot und Gesamtkonzept gegen zahlreiche Mitbieter durchgesetzt. „Schuhpark ist ein starkes Konzept mit einem hervorragenden Ruf, das gut am Markt positioniert ist und perfekt in die Kienast Gruppe passt“, so Kienast Holding Geschäftsführer Peter-Phillip Kienast, der das Familienunternehmen seit über zwölf Jahren leitet. „Wir planen, die Filialen unter dem bekannten Namen erfolgreich in die Zukunft zu führen.“ Bereits in 2016 bewies die Kienast Unternehmensgruppe mit der Übernahme und erfolgreichen Fortsetzung des Filialkonzeptes Shoe4You mit bundesweit 52 Standorten ein glückliches Händchen. „Mit dem neuen Konzept Schuhpark können wir noch mehr Synergien bei der Warenbeschaffung nutzen“, erklärt Kienast. „Mit dem gemeinsamen Einkaufsvolumen von rund zehn Millionen Paar Schuhen im Jahr für die dann insgesamt 470 Filialstandorte deutschlandweit lässt sich ein höchst attraktives Warensortiment schaffen“. Auch Schuhpark Unternehmensgründer und Geschäftsführer Bernhard Fascies blickt positiv in die gemeinsame Zukunft: „Wir freuen uns sehr, dass eine so starke Unternehmensgruppe wie Kienast Gesellschafter bei Schuhpark werden und die Marke erhalten will“. Mitte Mai 2019 haben nun die Gläubiger der Schuhpark Fascies GmbH die Möglichkeit, über den Insolvenzplan und den Einstieg von Kienast abzustimmen. Bereits im Vorfeld hatte sich der Gläubigerausschuss für diesen Weg ausgesprochen, sodass die Aufhebung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht Ende Juni 2019 wahrscheinlich scheint und somit die Sanierung des Unternehmens kurz vor dem Abschluss steht

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