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Feuerwehr übte erneut den Ernstfall

Bissendorf (kh). Zu einer Übung zur Rettung einer verunfallten und im Pkw eingeklemmten Person traf sich am Donnerstagabend die Ortsfeuerwehr Bissendorf. Im Gewerbegebiet wurde ein reelles Einsatz-Szenario geschaffen, bei dem eine Person in einem Pkw mit eingedrücktem Dach eingeklemmt war. Simuliert werden sollte die Auffindesituation nach einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Pkw überschlagen hat und an einem Hindernis zum Stehen gekommen ist. Um 20 Uhr rückten die Trupps mit insgesamt fünf Fahrzeugen, darunter ein Einsatzleitwagen, zum inszenierten Unfallort an. In der kaum beleuchteten Straßen-Einbuchtung positionierten sich die Fahrzeuge im Halbkreis um das verunfallte Fahrzeug und leuchteten den Einsatzbereich zunächst aus, während ein erster Trupp die Vorgehensweise zur Befreiung der im Fahrzeug befindlichen Person plante. Aufgrund der schwierigen Einsatzlage mussten verschiedene Hilfsmittel zur technischen Rettung eingesetzt werden, unter anderem auch schweres Gerät wie etwa hydraulische Spreizer, Scheren oder Zylinder, die vorwiegend zum Anheben und Entfernen des eingedrückten Daches eingesetzt wurden. Es dauerte aufgrund der umfangreichen Maßnahmen knappe 45 Minuten, bis die Einsatzkräfte an die im Fußraum vor dem Fahrersitz eingeklemmte Person herankamen. Diese konnte im Anschluss jedoch rasch befreit und aus dem Fahrzeug geborgen werden. Im Anschluss an das Einsatz-Szenario ging die Übung in einen weiteren, praktischen Übungsteil über, in dem Kameradinnen und Kameraden sich mit dem technischen Gerät vertraut machen konnten. Nach rund 90 Minuten wurde die gesamte Übungslage beendet und es fand im Gerätehaus eine Nachbesprechung statt.

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