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Neue Flachwasserzonen am Meitzer See geschaffen

Meitze (jh). Am vergangenen Montag trafen sich Holger Machulla, Vorsitzender Vorstand vom Angelsportverein Neustadt a. Rbge. und Dr. Thomas Klefoth vom Angelverband Niedersachsen am Meitzer Baggersee um sich ein Bild von den aktuellen Baumaßnahem zu verschaffen. Der Meitzer See ist einer von vier Projektseen in denen durch einen Bagger eine große Flachwasserzone ausgehoben wird. An vielen Baggerseen verläuft die Uferzone sehr steil, so dass dort kaum Wasserpflanzen wachsen und Fische, Amphibien oder Libellen Schutz und Möglichkeiten zur Eiablage bieten. Durch bauliche Maßnahmen können steile Ufer in flachauslaufende Zonen gewandelt werden. Dafür trägt der Bagger vor Ort etwa 7.680 Kubikmeter Sand und Lehm vom Uferrand ab und schichtet dieses wieder im Wasser auf. Flachauslaufende Uferzonen ermöglichen das Wachstum verschiedener Pflanzenarten und bieten dadurch vielen Lebewesen Schutz, sowie einen zusätzlichen Lebensraum und fördern damit auch die Qualität der Fische. Der Meitzer Baggersee ist 24 Meter tief und beherbergt unter anderem Hechte, Welse, und andere Weißfischarten sowie Krebse. Zudem werden im Meitzer Baggersee wie bereits im Brelinger Angelteich(wedeMAGAZIN berichtete) 142 Bündel Totholz versenkt, da diese ebenfalls einen Lebensraum für allerlei Wasserbewohner zu bieten haben. Ziel der Angler ist auch, dass sie mehr Fische fangen können und die Bestände im Wasser sich auf längere Sicht selbst reproduzieren. Somit kann im Idealfall durch die Pflegemaßnahmen auf den ständigen Neu- und Nachbesatz verzichtet werden.

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