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Neue Arztpraxis in Resse hat ihre Türen geöffnet

Resse (jo). Es ist geschafft: nach einem guten Jahr Vakanz hat in Resse die Arztpraxis im Haus des Vereins „Bürger für Resse” ihre Türen wieder geöffnet. Über diverse Medien waren die Vereinsmitglieder im Laufe der vergangenen Monate deutschlandweit auf die Suche nach einer Nachfolge gewesen, letztlich war es der Allgemeinmediziner Dr. Vitali Regan, der aufmerksam wurde. Er betreibt bereits in Schwarmstedt eine Praxis, zu deren Team auch die Allgemeinmedizinerin Michaela Wesemann gehört. Beide sind in der Wedemark zu Hause, Dr. Viatli Regan lebt in Bissendorf-Wietze, Michaela Wesemann seit einigen Jahren in Brelingen: „Ich genieße die Vorteile der guten Kinderbetreuung in der Wedemark”, sagte sie und freute sich, dass sie nun in der Nähe ihres Wohnortes die Patienten in Resse betreuen kann. Sie wird sich die Arbeitszeit in der Praxis künftig mit Dr. Vitali Regan teilen: „Vorerst werden wir Sprechzeiten montags, dienstags, donnerstags und freitags anbieten können, mittwochs bisher noch nicht”. Bei entsprechendem Bedarf könnte sich dies aber in Zukunft noch ändern, je nachdem wie hoch die Nachfrage sein wird. Am vergangenen Freitag war die offizielle Eröffnungsfeier mit einem Tag der offenen Tür, bei dem alle Resser und anderen Interessierten Gelegenheit hatten, die neu gestalteten Räume der Resser Arztpraxis an der Osterbergstraße 2 zu besichtigen. Und die Zahl der Gäste machte Eindruck: „Wir sind einfach platt, wieviele gekommen sind”, waren sich beide Mediziner einig. Vor der Praxis hatte der Verein Bürger für Resse einen Pavillon aufgebaut und versorgte dort das Publikum mit Kaffee und Kuchen und einer kräftigen Gulaschsuppe. Als Dankeschön für alle, die sich in den vergangenen Monaten für die Wiederbelegung der Arztpraxis im Dorf eingesetzt haben, sei diese Geste gedacht, erklärte Renate Kolb, Vorsitzende des Bürgervereins. Dass an diesem ersten Tag bereits die Nachfrage nach Terminen für eine Arztvisite den Kalender füllten, überraschte nicht nur die Mediziner, auch die beiden Medizinischen Fachangestellten Sabrin Haider Ismail und Ulrike Pötzsch staunten über dieses große Interesse.

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