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Neue Aktionen auf dem Verkehrsübungsplatz

Bissendorf (jo). Der Verkehrsübungsplatz in Bissendorf liegt eher versteckt neben dem Gebäude der Grundschule in Bissendorf, schon 1968 wurde er von der neu gegründeten Verkehrswacht in Bissendorf gebaut. Bis heute tut er seinen Dienst, mittlerweile haben ganze Generationen hier ihre ersten Schritte in Sachen Verkehrssicherheit gemacht. Damals wie heute steht das Gelände für Übungszwecke zur Verfügung, hat richtige Straßen in verkleinertem Maßstab, verschiedene Fahrzeuge, einen Kreisel und sogar eine Ampelanlage. Kürzlich stattete Bürgermeister Helge Zychlinski der Einrichtung einen Besuch ab, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Der Platz wird nicht nur von den Kindern der Grundschule in Bissendorf genutzt, Schulklassen aus der ganzen Region sind immer wieder zu Gast. Der Vorsitzende der Verkehrswacht Wedemark, Willi Heiermann begrüßte den Bürgermeister und seine Stellvertreterin Sandra Winkler stellte die Pläne für das kommende Jahr vor. Unter anderem soll dann der Übungsplatz zweimal im Jahr für Kinder und ihre Eltern zum Üben geöffnet werden. Dabei übernehmen die Mitglieder der Verkehrswacht die Betreuung und machen auf besondere Probleme im Straßenverkehr aufmerksam. In diesem Jahr lautet das Motto der Schwerpunktaktion der Verkehrswacht Deutschland: „Tippen tötet”, die auf die Nutzung von Handys hinter dem Steuer und die dadurch oft schlimmen Folgen aufmerksam machen will. Ganz direkt konnte der Bürgermeister Erfahrungen sammeln. Er nahm im Go-Kart Platz und befuhr die Übungsstrecke einmal mit dem Handy in der Hand und einmal mit einer sogenannten Rauschbrille, die simuliert, wie sich der Blickwinkel unter Einfluss von Alkohol verändert. Aktuell bereiten die Mitglieder der Wedemärker Verkehrswacht Übungsprogramme für Senioren vor, etwa wie man sicher mit einem Rollator auch Hürden auf den Verkehrswegen gut bewältigen kann. Helge Zychlinski nahm die Information, dass bestehende Mängel an der 50 Jahre alten Anlagen behoben werden müssten, mit auf seinen Weg zurück ins Rathaus und versprach, einen Zuschussantrag der Verkehrswacht für den Haushaltsplan der Gemeinde Wedemark vorzulegen. Schließlich ließ er sich noch über die Präventionsaktionen informieren und lobte die gute Arbeit, die von den Verkehrslotsen erledigt wird, etwa wenn es Großveranstaltungen wie die Wirtschaftsmesse zu bewältigen gibt.

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