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Förderverein der Jugendwehr freut sich über 5.000 Euro Spende

Gailhof (jo). Ein deutliches Zeichen gegen den Klimawandel hat Michael Hofmayer gesetzt: Auf dem Neubau seiner Halle auf dem Firmengelände von Blekotec im Gailhofer Gewerbegebiet „An der Autobahn“ hat er dafür die Voraussetzung geschaffen: Eine Photovoltaikanlage auf einer stolzen Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern liefert seit dem 27. Oktober umweltfreundlichen Strom. „80 Prozent davon verbrauchen wir selbst, 20 Prozent werden in das Netz eingespeist”, sagte er bei der Vorstellung der neuen Anlage. Investiert hat der Unternehmer dafür rund 250.000 Euro: „Wir rechnen damit, dass sich die Anlage in etwa sechs bis sieben Jahren bereits amortisiert hat.” Um den Betrieb in seinem Unternehmen aufrecht zu erhalten, hat er jährlich bisher rund 200.000 Euro für Strom bezahlen müssen, rechnete er vor: „Deshalb ist uns die Entscheidung, in eine solche Anlage zu investieren, auch verhältnismäßig leicht gefallen.” In dem Lehrter Fachbetrieb riera Elektrotechnik hat Hofmayer einen Partner für die Umsetzung der Baumaßnahme gefunden, die dem neuesten Stand der Technik entspricht. Der Clou: Sie verfügt über einen vorbeugenden Brandschutz und es liegen sechs Tonnen Beschwerungsmaterial auf dem Dach, damit die Anlage auch Stürmen standhalten kann. Profiteur einer während der Bauphase entstandenen Idee ist der Förderverein der Jugendfeuerwehren in der Wedemark: „Wir hatten die Anlage eigentlich so geplant, dass wir den kompletten Strom den sie produziert, für den Eigenbedarf nutzen”, sagte Hofmayer. Weil aber an den Wochenenden der Betrieb ruht, wird dieser Überschuss nun doch in das Netz der avacon abgegeben. In etwa hat er ausgerechnet, dass es sich dabei im Zeitraum von einem Jahr um die Summe von etwa die 3.000 Euro handeln werde: „Wir haben dann gemeinsam mit Matthias Otto, Gechsäftsführer der riera Elektrotechnik, überlegt, dass wir einmalig eine entsprechende Summe für einen guten Zweck spenden möchten.” So haben sich beide Unternehmer geeinigt, jeweils 2.500 Euro in den Spendentopf zu legen und den Betrag dem Förderverein der Jugendfeuerwehren in der Wedemark zur Verfügung zu stellen. „Photovoltaikanlagen sind gerade für Feuerwehren ein besonderes Thema”, sagte Otto. „Die neue Anlage ist so konzipiert, dass sie sich im Brandfall auch zuverlässig abschalten lässt und damit die Sicherheit auch für die Einsatzkräfte erhöht.” Für die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Thomas Hellwig und Christoph Meyer eine Spende, die sie in dieser Höhe bisher noch nicht in ihrem Kassenbuch haben gutschreiben können. „Wir bedanken uns sehr, dass sie an uns gedacht haben”, freute sich Hellwig. Mit dieser kräftigen Finanzspritze sei nun die Anschaffung eines Großzeltes für die Jugendwehren möglich, das bei diversen Veranstaltungen oder Zeltlagern durch eine Trennwand für die Jungen und Mädchen gleichzeitig genutzt werden könne: „Es reicht sogar für eine Vollausstattung und für einen Küchenbereich sowie anderes Inventar und eventuell auch noch für die Anschaffung eines Anhängers, auf den die Sitzgruppen passen und transportiert werden können.” Und Christoph Meyer ergänzte, dass dieses Zelt auch einen weiteren Zweck erfüllen werde: „Es wird im Großlager der Wedemärker Feuerwehren auf dem Bauhofgelände der Gemeinde Wedemark gelagert werden. Im Falle eines Großeinsatzes kann es dann auch von den Wehrmitgliedern genutzt werden.”

https://www.riera-elektrotechnik.com/

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