Polizeimeldungen

Ende Mai wird die A7 erneut voll gesperrt

Wedemark (jo). Dass sich die Bauarbeiten an der Bundesautobahn 7 auch auf die Verkehrslage in der Wedemark auswirken, hat sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt. Vor allem dann, wenn die Umleitungsphase zum Beispiel nach Unfällen am Tag notwendig wird. Noch mindestens bis etwa November werden die Wedemärker damit leben müssen, dass es mitten in den Dörfern oder auf den Verbindungsstraßen zu Behinderungen kommen kann. Saniert wird aktuell die Fahrbahn von der Anschlussstelle Mellendorf in nördliche Richtung. Erhebliche Probleme hat es in der Vergangenheit immer wieder durch Rückstaus an der Baustelleneinfahrt gegeben. Jetzt war die verantwortliche Leiterin der Landesamtes für Straßenbau aus Verden, Giesela Schütt, zu Gast bei der Gemeinde Wedemark. Bürgermeister Helge Zychlinski, die zuständigen Fachbereichsleiter und auch Peter Trinks von der Mellendorfer Polizei erhielten dabei Informationen aus erster Hand, auch um künftige Planungen besser untereinander abzustimmen. Demnach wird es ab 28. Mai weitere Vollsperrungen im betroffenen Bereich geben, vermutlich fünf Nächte hintereinander. „Die Umleitungsstrecke wird dann wieder durch die Wedemark führen, etwa in der Zeit zwischen 20 und 5 Uhr“, erklärte Schütte. Mittlerweile sei die Einfädelungsregelung für die Einfahrt in den Baustellenbereich geändert worden, nicht aber die schon mehrfach kritisierte Spurbreite in diesem Bereich: „Es gab innerhalb relativ kurzer Zeit drei tödliche Unfälle in diesem Bereich, das hat dazu geführt, dass wir die Änderungen vorgenommen haben“, so Schütt weiter. Darüber hinaus wurden die Markierungen durch reflektierende Spurnägel ergänzt, die für eine höhere Aufmerksamkeit bei den Kraftfahrern sorgen soll. So unangenehm vor allem für die Anlieger an den Umleitungsstraßen die Belastung ist, so wenig ist sie zu vermeiden, machte Zychlinski aufmerksam: „Für uns als die Gemeinde Wedemark und ihre Einwohner ist die Nähe zur Autobahn Fluch und Segen zugleich. Wir haben mit ihr eine phantastische Infrastruktur und eine ebensolche Anbindung. Wir sind nun während der Bauzeit bemüht, die Belastungen für alle Betroffenen so gering wie möglich zu halten“. Dazu gehöre auch der enge Kontakt zur ausführenden Straßenbaubehörde und der damit verbundene Informationsaustausch. Schütt erläuterte, dass sich bereits kurz nach Einrichtung der Baustelle wenige Tage vor Ostern gezeigt habe, dass die Schäden an der Fahrbahn größer sind, als vorher angenommen. Deshalb sei es notwendig, die Autobahn komplett zu sperren, um die notwendigen Arbeiten fachgerecht und für die Arbeiter sicher vornehmen zu können. Von Seiten der Polizei sei für den Zeitraum der Umleitungen im Bereich der Wedemark kein erhöhtes Unfallaufkommen festzustellen, sagte Peter Trinks, Einsatzleiter der Mellendorfer Polizei für den Bereich Einsatz- und Streifendienst. Seine Empfehlung für die ortskundigen Verkehrsteilnehmer lautet, die betroffenen Straßen möglichst zu meiden und zu umfahren. Gleichzeitig werde die Polizei künftig eine größere Präsenz zeigen und auch die Geschwindigkeitskontrollen verstärken.

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