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Der Moorerlebnispfad in Resse im Sommerferien-Praxistest

Resse (sg). Wundertüte Moor-Erlebnispfad – etliche Broschüren mit informativen Erläuterungen, anregenden Spielideen und spaßigen Aufgaben finden die Besucher in einer Schutz- und Informationshütte, nur wenige Meter hinter dem Parkplatz der neuen Attraktion in Resse. Von dort aus werden Naturliebhaber, aber ganz besonders Familien mit Kindern, auf eine grüne Schatzsuche geschickt. Es geht um die Schätze der Natur, die man vom Moorerlebnispfad aus prima entdecken und erleben kann. Zwei Rundwege, von denen einer barrierefrei gestaltet ist, führen zu neun Erlebnisstationen, an denen man das Moor hautnah erlebt. Beim Torftreten sinkt man tief ein und erlebt, wie sich nasser Torf zwischen den Zehen anfühlt. Der Balancierparcours verlangt ein gutes Gleichgewicht, sollte man das aber verlieren, fällt man auf trockenen und weichen Boden. Einen Blick zurück in die Vergangenheit erlauben der Schautorfstich und das versunkene Auto. Auf den Hüpfklötzen, der Schwingrasenbrücke und dem Knüppeldamm steht dann der Körpereinsatz wieder im Vordergrund, während am Libellengewässer stilles Beobachten gefragt ist. Und wer eine Pause und einfach mal Ruhe braucht, findet auf den Landschaftsliegen das geeignete Plätzchen. Bereits zum zweiten Mal ist Babette Solbach-Krob aus Osterwald mit ihren Töchtern Lucy und Leny auf dem Holzsteg des Pfades unterwegs. Diesmal wollen die Mädchen besonders die Station mit dem Abstieg ins Moor intensiv testen. Beim ersten Besuch war es einfach zu kalt, sich ohne Schuhe und Strümpfe und mit kurzer Hose auf den Gang durch den knietiefen Schlamm zu wagen. Beim zweiten Besuch spielt das Wetter mit, trotzdem kostet es einige Überwindung, die Füße in den schwarz-grauen, nassen Torf zu stecken. „Wir haben die Information über den Moor-Erlebnispfad aus dem Internet. Der Pfad ist wirklich toll gemacht und gefällt uns sehr. Aber an dieser Station sollte vielleicht noch davor gewarnt werden, wie tief man einsinken kann“, meint Solbach-Krob, die dabei besonders an Besucher mit sehr kleinen Kindern denkt. Auch Andrea Pannes und ihre Begleiter sind vom Moorpfad begeistert. „Hier kommen wir bestimmt noch öfter her“, sagt die Negenbornerin, die den Pfad mit ihrem sechsjährigen Sohn Lars und den Nachbarskindern Meidi (11) und Mojde (10) besucht. „Ja, aber nächstes Mal machen wir uns nicht wieder so dreckig“, bekräftigt Lars diese Entscheidung, während er sich mit Schlauch und Pumpe noch etwas Torf von den Füßen spült. Von diesen Kindern gibt es auf jeden Fall ein klares „Daumen hoch“ für den Moor-Erlebnispfad als Ferienspaß.

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