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Benefizkonzert zum 10-jährigen Bestehen

Elze (jo). Die mächtige Kastanie auf der Wiese gleich vor der Pfarrscheune in Elze spendete Schatten und bot den Gästen des Benefizkonzertes unter dem Motto „Bier, Bratwurst, Blasmusik“ dazu ein lauschig-grünes Dach. Eingeladen zu dem Konzert mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Elze hatte der Freundeskreis Pfarrscheune, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert: „Wir haben ganz bewusst einen Termin in den Sommerferien gewählt“, erzählte Sprecher Carsten Kiegeland: „in dieser Zeit gibt es nicht so viele Veranstaltungen und genau diese Lücke wollten wir füllen“. Schon in der Vergangenheit hat es ähnliche Konzertangebote gegeben, deren Erlöse allesamt in die Kasse des Freundeskreises geflossen sind. Mit viel Energie und Arbeitskraft setzt sich die Gruppe der aktiven Mitgliederschon seit 2008 für den Erhalt des Ensembles der Pfarrscheune, des Pfarrhauses sowie dem großen Freigelände ein und hat mit Spendengeldern schon einige Maßnahmen schaffen können. So sind das Dach erneuert worden und auch das Treppenhaus konnte saniert werden, der Schornstein wurde erneuert, Elektrik installiert sowie weitere kleine Reparaturen vorgenommen. Aktuell sind Sanitäranlagen mit zwei Toiletten entstanden, als nächstes soll der Fußboden auf ein einheitliches Niveau gebracht werden, um die Barrierefreiheit zu erreichen. Hinter dem Einsatz zum Erhalt des Gebäudes steht ein tragfähiges Nutzungskonzept für die Pfarrscheune. So gibt es dort nicht nur kulturelle Angebote wie zum Beispiel Konzerte. Regelmäßig zur Weihnachtszeit verwandelt sich das Gemäuer als fester Teil des Weihnachtsmarktes und zu den Festtagen in die beliebte „lebendige Weihnachtsscheune“. Seit einiger Zeit ist sie auch Treffpunkt für Klassen und Kindergartengruppen, der Jugendtreff der Kirchengemeinde „ZwoDoMo“ hat hier seine Räume gefunden. Gerne gesehen sind neue ­Mitglieder, die dabei sein möchten, gemeinsam etwas zu ­gestalten und Gemeinschaft zu erleben: „Handwerkliche Fähigkeiten, Menschen, die gut ­organisieren können oder einfach in anderer Form Hilfe anzubieten haben, können wir immer gebrauchen“, so Kiegeland. Wer ­Kontakt aufnehmen möchte, kann sich bei der ­Kirchengemeinde unter der ­Telefonnummer 29 22 melden.

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