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Auf der Suche nach Wegen zu mehr Fahrradfreundlichkeit

Bissendorf (jo). Bisher ist der Radfahrstreifen in Teilbereichen der Scherenbosteler Straße in Bissendorf der einzige seiner Art in der Wedemark. Er weißt einen Teilbereich der Fahrbahn für die Radfahrer aus und ist der Inititative des zuständigen Ortsrates zu verdanken. Nun soll das Konzept, für die Radfahrer und alle übrigen Verkehrsteilnehmer mehr Sicherheit und Komfort zu erreichen unter dem Titel „Bissendorf – SATTELfest und RADverliebt?!” fortgesetzt werden. Am Dienstag, 29. Januar, lädt deshalb der Ortsrat zu einem INfo-Abend rund um das Thema in das Bürgerhaus in Bissendorf ein. Ab 19 Uhr werden gleich mehrere Referenten entsprechende Beiträge liefern, die nicht nur Informationen und Anregungen für zukünftige Maßnahmen im Dorf liefern können. Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann und Ortsratsmitglied Thomas Buchheit (beide CDU) haben genau wie die anderen politischen Vertreter im Ortsrat festgestellt, dass die Bedeutung des Fahrrades als Verkehrsmittel in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Buchheit: „Darüber hinaus macht das Fahrradfahren Spaß”, sagte er im Vorfeld des Infoabends: „Insbesondere in Bissendorf gibt es aber noch ein großes Potential für weiteren Wachstum des Radverkehrs. Damit noch mehr Menschen in unserem schönen Ort auf das Rad umsteigen, sind zeitgemäße Rahmenbedingungen zu schaffen”. Und genau darum soll es am 29. Januar gehen. Mit dabei sein wird Edwin Süselbeck, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen, der zum Thema „Ansätze zur Radverkehrsförderung” sprechen wird. Außerdem wird das Radverkehrskonzept der Region Hannover vorgestellt. Die Polizei Mellendorf beschäftigt sich mit Sicherheitstipps rund um das Fahren mit dem Rad und der ADFC Wedemark stellt nicht nur seine Vereinsarbeit vor, sondern wird auch aufzeigen, wie man mehr Spaß am Fahrradfahren haben kann. Schließlich wird auch die Verkehrswacht Wedemark mit von der Partie sein, Vorsitzende Sandra Winkler hat den Titel „Radfahren – aber sicher!” über ihren Vortrag gesetzt. Die Veranstalter freuen sich auf reges Interesse der Bissendorfer Bürger und hoffen, dass ihre Initiative sich auch auf die anderen Ortsteile der Wedemark ausbreiten wird. Für Thomas Buchheit, der selbst gerne und immer wieder mit dem Rad unterwegs ist, dürften die Radfahrer in der Wedemark und darüber hinaus noch deutlich mehr werden: „Es wäre wünschenswert, wenn es einfacher und selbstverständlicher werden könnte, auch im Alltag anstatt mit dem Auto mit dem Rad zu fahren. Er kann sich zum Beispiel vorstellen, dass man sein Fahrrad nicht nur als Freizeit-Sportgerät nutzt, sondern ganz bewusst zum Beispiel als Transportmittel zu öffentlichen Verkehrsmitteln oder den Arbeitsweg nutzt. Im Rahmen der Infoveranstaltung besteht für alle Teilnehmer und Interessierten die Möglichkeit, das hannah-Lastenfahrrad des ADFC der Region Hannover kennenzulernen. Das Bike mit einem Elektromotor könnte zum Beispiel in Zukunft auch eine Alternative beim Transport eines Wocheneinkaufs sein.

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