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Aktuelle Corona-Lage in der Wedemark

Wedemark (jo). „Die Dynamik bei der Entwicklung der Corona-Fallzahl ist jetzt ganz klar spürbar”, formulierte Wedemarks Bürgermeister am vergangenen Donnerstag. „Der Inzidenzwert auf Regionsebene geht weiter nach oben und wir dürfen uns nichts vormachen, das strahlt auch auf die Wedemark aus, auch wenn hier der Wert mit unter 30 noch relativ niedrig liegt.” Nicht wenige Wedemärker Bürgerinnen und Bürger hätten ihre Arbeitsplätze auch in anderen Kommunen in der Region und entsprechend habe sich inzwischen die Verwaltung auf die Situation eingestellt. Seit Anfang der Woche gilt daher auch für zahlreiche Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, dass sie ihre Arbeit so weit es möglich ist im Homeoffice erledigen: „Wir müssen auf jeden Fall gewährleisten können, dass der Dienstbetrieb aufrecht erhalten werden kann, zumm Beispiel im Sozialamt über das die Beihilfen ausgezahlt werden müssen. Aber auch die Ornungsbehörde muss weiter funktionieren, genau wie die Leitungspositionen besetzt sein müssen.” Die Taktung der regelmäßigen Treffen des Krisenstabes seien wieder auf dreimal in der Woche aufgestockt worden. Und damit auch hier keine Lücken entstehen gebe es eine Doppelbesetzung, die abwechselnd in Präsenz und Homeoffice tage: „Es gibt jeweils eine Videoschalte, damit alle Beteiligten jederzeit auf dem gleichen Stand sind.” Ähnlich werde im Verwaltungsvorstand agiert, hier sind es die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier und Kämmerer Joachim Rose, die im 14-tägigen Wechsel arbeiten. Er selbst werde nach Möglichkeit vor Ort sein: „Es ist sehr schwierig, die vielen Abstimmungen untereinander online zu erledigen, deshalb bin ich lieber direkt ansprechbar.” Zu den täglichen Terminen gehöre deshalb auch die regelmäßige Videokonferenz mit den beiden anderen Verwaltungsvorstandsvertretern. Die seit Montag geltenden neuen und verschärften Maßnahmen zur Senkung der Infektionszahlen würden auch vom Ordnungsamt verstärkten Einsatz fordern: „Wir arbeiten hier in enger Absprache mit der Polizei zusammen und werden nun nicht mehr hautpsächlich das ordnungsgemäße Tragen der Mund-Nasen-Maske kontrollieren, sondern verstärkt auch die Einhaltung der Hygienevorschriften in den Betrieben”, sagte Zychlinski. Bisher habe es wenig Verstöße gegen die Maskenpflicht gegeben, wenn doch, habe meist ein entsprechender Hinweis gereicht: „Inzwischen ist die Zeit der Nachsicht vorbei, jeder sollte mittlerweile wissen, wie sie korrekt getragen wird.” Wer gegen das Verbot verstösst, keine Maske trägt oder sie unterhalb der Nase sitzen hat oder sogar unter dem Kinn, muss nun mit einem Ordnungsgeld rechnen: „Bei erste Mal werde 100 Euro fällig, im Wiederholungsfall 150 Euro”, rechnete der Bürgermeister vor.

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