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Noch in diesem Jahr soll die neue Turnhalle stehen

Mellendorf (jo). Wenn alles glatt läuft, dann kann die neue Schulturnhalle in Mellendorf kurze Zeit nach dem Start in das neue Schuljahr ihrem Bestimmungszweck übergeben werden: „Wir sind mit dem Neubau jetzt endlich nach einer längeren Vorlaufzeit auf der Zielgeraden angekommen“, freute sich nicht nur Bürgermeister Helge Zychlinski am vergangenen Mittwoch. Gemeinsam mit dem Projektleiter der niederländischen Baufirma Pellikaan, John Engeln sowie dem Bauleiter vor Ort, Johan Ceelen, versenkte Zychlinski die Kartusche in einer passgenauen Öffnung im Betonboden der Halle. Anstatt anschließend die Grundsteinkartusche mit Mörtel zu versiegeln ging es dabei diesmal besonders einfach zu, weil zur Sicherung ein aufgesetzter Kunststoffdeckel ausreichte. „Die Kartusche bekommt niemand mehr heraus, sie liegt sicher unter dem Boden im Eingangsbereich“, erklärte John Engeln. Er ist der Vertreter des niederländischen Familienunternehmens, das sich auf den Bau von Sportstätten spezialisiert hat. Die ersten Forderungen nach einer neuen Turnhalle für die Wedemark wurden schon in 2001 an die Gemeinde herangetragen, erinnerte sich Zychlinski: „Die Hallenzeiten für Schulen, Vereine und andere Gruppen waren damals schon knapp. Mit dem Neubau des Sportparks des MTV in Mellendorf wurde dies ein wenig entspannter, mittlerweile ist der Bedarf aber weiter gestiegen“. Mit dem Hallenneubau soll diesem Problem nun entgegen gewirkt werden: „Wir haben für das Vorhaben etwas über 3 Millionen Euro in die Hand genommen, keine kleine Investition“, stellte Zychlinski fest. Entstehen wird in den nächsten Monaten eine 2-Feld-Turnhalle, die allen Anforderungen des Schulsportes, einschließlich Handball, entspricht. Während der Unterrichtszeiten wird in Zukunft die Halle den Schulen des Campus W zur Verfügung stehen, nach 17.30 Uhr sowie an den Wochenenden kann sie auch für Vereine genutzt werden. Von Seiten der Gemeinde ist Teamleiterin Susanne Bischoff für die ordnungsgemäße Abwicklung zuständig. Sie versicherte, dass auch nach Fertigstellung auf dem Platz noch ausreichend Fläche vorhanden sei, um ein Festzelt aufzustellen und es bleiben Parkplätze erhalten.

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