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Festliche Budenstadt rund um die Kapelle

Negenborn (jo). Am Sonntagnachmittag ist es soweit: Dann öffnet der Negenborner Weihnachtsmarkt seine Tore und wieder duckt sich dann die festliche Holzbuden-Stadt rund um die historische Kapelle direkt an der Hannoverschen-Straße in der Dorfmitte. Bevor die Standbetreiber ihre kunsthandwerklichen Arbeiten anbieten, lädt die  Kirche in der Kapelle zu einer kleinen Andacht ein. Und damit verbunden ist eine Besonderheit des diesjährigen Weihnachtsmarktes, denn das Ehepaar Heike und Wolfgang Lorentz zeigt bereits am Samstag in der Zeit von 13 bis 18 Uhr ihre Schwibbogen-Sammlung. Die Bögen haben weit über die Wedemark hinaus einen hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erreicht – besonders im Erzgebirge, dem Mutterland der Holzschnitzer und Schwibbogenbauer. In der Wedemark werden die beiden Wennebosteler ihre Arbeiten in diesem Jahr vorläufig zum letzten Mal zeigen, denn für die nächsten fünf Jahre sind nicht nur alle Ausstellungstermie bereits ausgebucht, sondern beide planen, die Ortsbögen der Dörfer im Erzgebirge maßstabsgetreu nachzubauen. Die Ausstellung ist auch während des Negenborner Weihnachtsmarktes geöffnet, darüber hinaus findet am Wochenende 16. und 17. Dezember eine weitere Ausstellung im Schulzentrum in Mellendorf statt. Auf dem Areal rund um die Fachwerkkapelle erwartet die Besucher auch diesmal wieder ein weihnachtliches Angebot in den mit frischem Grün und Lichterketten geschmückten Buden. Viele fleißige Hände im Dorf haben in den vergangenen Wochen wieder gewerkelt und sorgen für vielfältige kunsthandwerkliche Auswahl. So gehören zum Beispiel Holz-Dekoarbeiten der besonderen Art dazu. Altes Holz, wie Fachwerkbalken wurde zu außergewöhnlichen Kerzenleuchtern, Unterschlupfmöglichkeiten für Insekten oder auch Eigenheime beziehungsweise Futterstation für die gefiederten Gesellen. Dazu gibt es Filzarbeiten, handgestrickte Socken, Schals und Mützen, aber auch individuelle Grußkarten für jeden Anlass. Und damit auch die weihnachtliche Stimmung Einzug auf dem Markt hält, wird Drehorgelmusik mit den entsprechenden Liedern für die stilgerechte Untermalung sorgen. Auch in diesem Jahr ist es wieder die Feuerwehr im Dorf, die für die Organisation mit allen dafür notwendigen Arbeiten die Verantwortung übernommen hat. Und  das gilt nicht nur für die aktiven Wehrmänner, mit dabei sind ebenso die Alterskameraden, die Jugendwehr und auch die Kinderfeuerwehr. Die jüngsten im Bunde werden Stockbrot anbieten, die Jugendlichen werden duftig frische Crepes anbieten und auch die Negenborner Spezialität heißer Slivowitz wird nicht fehlen. Wer es etwas milder mag, darf sich auf „heißen Hugo“ freuen, der neben dem traditionellen Glühwein oder Kakao auf jeden Fall dafür sorgen wird, dass keiner der Besucher freiren muss. Für das leibliche Wohl wird darüber hinaus mit Herzhaftem vom  Grill gesorgt und auch frisch geräucherte Forellen frisch aus dem Rauch werden nicht fehlen. Und natürlich hat sich auch der Weihnachtsmann für einen Besuch in Negenborn angekündigt. Wenn alles klappt, wird er gegen 17 Uhr erwartet und hat auf jeden Fall einen prall gefüllten Gabensacke dabei, in dem er süße Naschereien für die kleinen Marktbesucher untergebracht hat. Tipp: Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsbaum ist, kann sich auf dem Markt umschauen, denn hier werden frisch geschlagene Bäume direket von der Plantage zum Verkauf angeboten.

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